Dädalus und sein Sohn Ikarus wurden vom König Minos auf Kreta in einem Labyrinth gefangen gehalten – als Strafe für die „Weitergabe“ des sogenannten Ariadnefadens.
Dädalus baute heimlich aus einer Feder-Wachs-Verbindung für jeden der beiden zwei Flügel, da ein Entkommen sonst nur über den Himmel möglich war.
Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch zu fliegen, da die Hitze der Sonne sonst das Wachs schmelzen und er somit abstürzen würde. Guter Plan, aber was macht der übermütige, freiheitsuchende Sohn?
Ikarus wurde alsbald kühn und wagemutig angesichts so viel Freiheit. Er stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmelzen ließ. Die Federn lösten sich und er stürzte zum Entsetzen seines Vaters ins Meer. (Annette Grund)



